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Die perfekte Kombi: Solarstrom vom Dach, Reststrom vom Netz
Solarstrom vom Dach, Reststrom vom Netz: Wie viel Eigenverbrauch realistisch ist und wie Sie den Rest klimaneutral decken.
Camila Blajos Razuk
3 Minuten

Auch wenn eine Solaranlage auf dem Dach viel sauberen Strom produziert, reicht dieser nicht immer aus, um den gesamten Strombedarf eines Haushalts zu decken. Denn die Sonne scheint nicht rund um die Uhr und der Stromverbrauch ist oft dann am höchsten, wenn weniger Solarenergie erzeugt wird.
Denn typischerweise steigt der Verbrauch am frühen Morgen und in den Abendstunden, wenn alle zu Hause sind – etwa durch die Nutzung von Geräten in Küche und Bad oder weil allgemein mehr elektrische Geräte gleichzeitig im Einsatz sind.
Reststrom von EnBW: Die perfekte Ergänzung zu Ihrem Solarstrom.
So bleiben Sie rund um die Uhr zuverlässig mit Energie versorgt.
30-70%
Eigenverbrauch.
Der Rest kommt vom Netz.
Eigenverbrauch: zwischen 30 und 70 %
Je nach Größe der PV-Anlage, dem Vorhandensein eines Batteriespeichers, einer Wärmepumpe, Wallbox oder elektrischen Warmwasseraufbereitung liegt der Eigenverbrauch im Durchschnitt zwischen 30 und 70 %.
Dabei handelt es sich um einen Richtwert, der je nach Jahreszeit stark variieren kann:
In den sonnenreichen Sommermonaten kann ein Gebäude teilweise sogar bis zu 100 % autark mit Solarstrom versorgt werden – besonders dann, wenn ausreichend Speicherkapazität vorhanden ist.
Ein Beispiel dafür ist unser Mieterstromprojekt in Schwarzenberg, bei dem in bestimmten Monaten nahezu der gesamte Strombedarf durch die eigene PV-Anlage gedeckt werden kann.
Der Rest kommt als „Reststrom“ aus dem Netz
Den Anteil des Stroms, der nicht aus der eigenen PV-Anlage stammt, nennt man Reststrom oder Netzstrom. Damit Sie auch in sonnenarmen Zeiten zuverlässig versorgt sind, wird dieser Strom über das öffentliche Netz bereitgestellt.
Über unseren Partner EnBW können Sie hier diesen Reststrom zu attraktiven Sonderkonditionen beziehen – selbstverständlich klimaneutral und aus 100% erneuerbaren Energien.
So kombinieren Sie das Beste aus beiden Welten: Solarstrom vom eigenen Dach und Reststrom aus nachhaltiger Erzeugung, um jederzeit umweltfreundlich und zuverlässig mit Energie versorgt zu sein.
FAQ – Häufige Fragen zu Reststrom und Eigenverbrauch
Geschrieben von
Camila Blajos Razuk
Redaktion Dach für Dach
Häufige Fragen
Was ist Mieterstrom?
Beim Mieterstrom wird Solarstrom vom Dach eines Mehrfamilienhauses direkt an die Mieterinnen und Mieter im selben Gebäude verkauft, ohne den Umweg über das öffentliche Stromnetz. Reicht der Solarstrom nicht aus, wird automatisch Strom aus dem Netz nachgeliefert. Die Stromversorgung ist also jederzeit gesichert.
Wie verläuft der Prozess mit Dach für Dach?
Zum Start berechnen wir das Renditepotenzial Ihrer Immobilie und legen gemeinsam einen Zeitplan fest. Danach informieren Sie als Vermieter die Mietparteien, dafür stellen wir Informationsmaterial bereit und unterstützen auf Wunsch bei der Mieterkommunikation. Anschließend installiert ein Fachbetrieb die Anlage, bei der Auswahl helfen wir gerne.
Wie überzeuge ich meine Mieter?
Mieter profitieren von niedrigeren Strompreisen, weil sie Netzentgelte sparen und günstigen Solarstrom vom eigenen Dach nutzen. Ihre Stromkosten sinken um bis zu 30 %. Außerdem werden sie unabhängiger vom Strommarkt. Dach für Dach unterstützt Sie mit Informationsmaterial und auf Wunsch aktiv im Gespräch mit Ihren Mietparteien.
Was passiert bei einem Mieterwechsel?
Sobald eine Mietpartei auszieht, endet automatisch ihre Teilnahme am Mieterstrom. Neue Mieter können dem Modell beitreten. Wir empfehlen, neue Mieter frühzeitig über die Möglichkeit der Versorgung durch die Solaranlage des Hauses zu informieren, damit sie ab dem Einzug versorgt werden können.
Wer kümmert sich um Planung und Installation der Solaranlage?
Sie wählen selbst den Fachbetrieb aus, der die Anlage plant und installiert. Dach für Dach unterstützt bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verschiedener Anlagengrößen und bringt Sie auf Wunsch mit einem unserer Partnerbetriebe zusammen.
Wie läuft der Betrieb der Solaranlage?
Im Betrieb unterstützen Sie unser Team und die Dach-für-Dach-Software. Sie liefert aktuelle Verbrauchs- und Erzeugungsdaten der einzelnen Wohneinheiten und übernimmt die Abrechnung der Stromkosten. Die Wartung der Anlage übernimmt der Fachpartner, der sie installiert hat.
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